Berechnungen

Berechnungen in frühen Projektphasen entstehen oft isoliert: Werte werden manuell zwischen Excel-Dateien übertragen, Annahmen aus alten Referenzprojekten zusammenkopiert, Ergebnisse sind an Einzelpersonen gebunden. In Zenesis fließen alle erfassten Projektdaten direkt in die Berechnungsmodule ein. Vor der Berechnung prüft das System automatisch, ob alle Eingaben vollständig und plausibel sind. Gleiche Vorlagen für alle Mitarbeiter, kein implizites Erfahrungswissen mehr in Einzelköpfen. Das Unternehmen rechnet einheitlich, nachvollziehbar und ohne manuelle Fehlerquellen.

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Heiz- und Kühllast

Heiz- und Kühllastberechnungen in LPH 1–2 basieren häufig auf groben Schätzungen einzelner Ingenieure, die nicht dokumentiert oder nachvollziehbar sind. Zenesis ermittelt Lastannahmen auf Basis spezifischer Erfahrungswerte in W/m² je Nutzungsart, dem in der Branche etablierten Ansatz für überschlägige Lastermittlung. Die Ergebnisse sind direkt aus den erfassten Raum- und Projektdaten abgeleitet und bilden die Grundlage für Systementscheidungen, Variantenvergleiche und erste Kostenansätze. Nachvollziehbar, belastbar und ohne manuelle Zwischenschritte.

Luftmengen

Luftmengenberechnungen erfordern in frühen Phasen klare Annahmen je Raum und Nutzung, die in den meisten Büros manuell und raumweise in Excel gepflegt werden. Zenesis berechnet Zu- und Abluftvolumenströme automatisiert auf Basis der erfassten Raumdaten. Je nach Projektanforderung stehen verschiedene Berechnungsverfahren zur Auswahl: DIN EN 16798-1, flächenbezogene Werte, Luftwechselrate, natürliche Belüftung und DIN 1946-6. Alle Ergebnisse sind dem jeweiligen Raum, Projektstand und Verfahren eindeutig zugeordnet.

RLT-Anlagen

Die Auslegung von RLT-Anlagen in LPH 1–2 erfordert belastbare Luftmengen als Eingangsgröße. In Zenesis werden die berechneten Volumenströme aus dem Luftmengen-Modul direkt übernommen und zur Anlagendimensionierung weiterverarbeitet. Das Modul deckt Standardanlagen ohne und mit Wärmerückgewinnung sowie Anlagen mit Erhitzer und Kühler ab. Die Berechnungsverfahren sind bewusst auf überschlägige Auslegung in frühen Projektphasen ausgelegt und liefern konsistente Ergebnisse als Grundlage für Systementscheidungen und Variantenvergleiche.

Trink- und Abwasser

Trinkwasserbedarf und Abwasserströme setzen eine vollständige Mengenermittlung voraus. Sanitärobjekte werden dafür manuell aus Grundrissen gezählt und in Excel-Tabellen eingepflegt, bevor die eigentliche Berechnung beginnt. Zenesis übernimmt die Mengenermittlung automatisch auf Basis der im Raumkatalog hinterlegten Sanitärobjekte und Geräte. Der Spitzendurchfluss wird nach DIN 1988-300 berechnet, Grundleitungsdurchmesser nach DIN 1986-100. Individuell angelegte Sanitärobjekte aus der firmeneigenen Gerätedatenbank fließen nahtlos in die Berechnung ein.

Regenwasser

Regenwasserabflüsse werden in frühen Projektphasen häufig mit pauschalen Bemessungswerten angesetzt, weil die standortgenaue Recherche von KOSTRA-Werten zeitaufwendig ist. Zenesis ermittelt die Niederschlagsdaten automatisch auf Basis der exakten Projektadresse, direkt aus der KOSTRA-DWD-Datenbank. Die Werte sind dem Projektstand eindeutig zugeordnet und vollständig dokumentiert. Präzisere Bemessungsgrundlage, ohne manuelle Recherche.

Elektro

Elektrische Leistungsbedarfe werden in frühen Projektphasen oft pauschal angesetzt, weil eine raumgenaue Ermittlung ohne strukturierte Grundlage zu aufwendig ist. Zenesis berechnet den Leistungsbedarf raumweise auf Basis spezifischer ELT-Werte je Raumtyp und Nutzungsart, die in den Raumkategorien hinterlegt sind. Einzelverbraucher wie Server oder Sondergeräte können jederzeit über den Gerätekatalog projektspezifisch ergänzt und direkt in die Berechnung integriert werden. Das Ergebnis ist ein nachvollziehbarer Rechen- und Ergebnisstand, der direkt mit dem Raumkatalog verknüpft ist.

Leistungsbilanz

Wer den Gesamtenergiebedarf eines Projekts in frühen Phasen zusammenstellen will, sammelt Ergebnisse aus verschiedenen Berechnungen, gleicht Tabellenstände ab und trägt Werte manuell zusammen. Die Leistungsbilanz in Zenesis konsolidiert die Ergebnisse aus allen vorgelagerten Berechnungsmodulen automatisch in einer Übersicht. Heiz- und Kühllasten, Luftmengen, RLT-Anlagen sowie zentrale und dezentrale Systeme fließen direkt ein. Das Ergebnis ist eine vollständige Leistungsübersicht auf Basis eines konsistenten Projektstands, ohne manuelle Zusammenführung.